Pressemitteilung zur JHV 2018 der Zwerg-Rhodeländer-Züchter

 

 

Die JHV der Zwerg-Rhodeländer-Züchter fand am 03.11.2018 gemeinsam mit der JHV der Züchter des Rhodeländerhuhnes anlässlich der als „Klemens Langfermann  Gedächtnisschau“ durchgeführten 43.HSS der Zwerg-Rhodeländer und der 18. HSS des Rhodeländerhuhnes in Cloppenburg (Niedersachsen) statt.

Der 1.Vorsitzende des SV der Zwerg-Rhodeländer-Züchter E.D.Lammers begrüßte die anwesenden Mitglieder, Ehrenmitglieder und Gäste. Er stellte die ordnungsgemäße Einladung fest. Die bereits in der Augustausgabe des „Rhodeländer Journals“ veröffentlichte Tagesordnung sowie das ebenfalls abgedruckte Protokoll zur JHV 2017 wurden ohne Ergänzungen von der Versammlung genehmigt.

Zum Gedenken an die seit der letztjährigen JHV verstorbenen Mitglieder H.H.Mühl und H.Stauch erhoben sich alle Anwesenden von ihren Plätzen. Insgesamt sank der Mitgliederstand trotz einiger Neuaufnahmen zum 31.12.2017 auf 154 Mitglieder.

Der Geschäftsführer W.Remmert gab einen Überblick über das abgelaufene Geschäftsjahr. Der Geschäftsbericht für das Jahr 2017 mußte aufgrund der langfristigen Beschaffung von kostenintensiven SV-Ehrennadeln mit einem kleinen Verlust abgeschlossen werden. Der Kassenstand ist aber dennoch solide. Die Kosten für beide  „Rhodeländer Journale“ im Jahr 2017 lagen im Bereich des Vorjahres. Aufgrund einwandfreier Kassenführung wurden Kassierer und der gesamte Vorstand einstimmig entlastet.

Der 1.Vorsitzende E.D.Lammers wies in seinem Jahresrückblick auf die bereits im „Rhodeländer Journal“ veröffentlichten Halbjahres- und Schauberichte hin. Darüber hinaus hat er auf Basis vieler, ihm zur Verfügung stehender alter Schriften, Enzyklopädien über Rhodeländer und Zwerg-Rhodeländer verfaßt. Die beiden umfangreichen Dokumentationen wurden bereits im „Rhodeländer Journal“ abgedruckt und auch der Fachpresse zur Veröffentlichung übergeben. Einen herzlichen Dank richtete der 1.Vorsitzende an die Unterstützer unseres Sondervereins. Sie haben großen Anteil am Fortbestand und an der Arbeitsfähigkeit des SV, sowie an der Erstellung des sehr beliebten „Rhodeländer Journals“. Eben dieses „Rhodeländer Journal“ ist neben direkten Kontakten und der Abgabe von Bruteiern oder Zuchttieren ein sehr überzeugendes Argument für die Gewinnung neuer Mitglieder, da sie hierdurch in idealer Weise mit Informationen zu Brut, Zucht, Ausstellung, usw. versorgt werden. Die Situation im Kreise der Sonderrichter gestaltet sich sehr gut. Preisrichter J.Dopheide, der seit 2015 auch Sonderrichter ist und Preisrichter M.de Groot, der voraussichtlich 2019 zum Sonderrichter ernannt wird, können bereits einige Erfahrung mit Zwerg-Rhodeländern vorweisen, da sie sowohl auf Hauptsonderschauen als auch auf Bundesschauen mehrfach „Rote“ in ihren Bewertungsaufträgen hatten. Somit können sie die Eigenschaften und Vorzüge unserer „Roten“ bereits recht gut einschätzen und dieses Wissen nutzen, um unsere Rasse in Zukunft positiv zu beeinflussen. Ein weiterer junger Preisrichter der selbst Rhodeländer züchtet ist C.Hovestädt. Auch er könnte in naher Zukunft unseren Sonderverein bereichern und die Funktion eines Sonderrichters übernehmen. Zuchtfreund B.Friedrich, der sowohl Rhodeländer als auch Zwerg-Rhodeländer züchtet, ist aktuell noch in der Preisrichterausbildung und wird sicher nach seinem erfolgreichen Abschluß ebenfalls unser Sonderrichterteam erweitern. Sehr erfreulich ist die Entwicklung im Bezirk Norddeutschland (Schleswig-Holstein/Hamburg). Dort haben sich einige Züchter der „Roten“ zusammengefunden und erstmals seit langem mal wieder eine Werbeschau durchgeführt. 7 Züchter präsentierten insgesamt 44 Rhodeländer und Zwerg-Rhodeländer. Ebenfalls sehr positiv sind die Meldezahlen bei den diesjährigen Bundesschauen. Auf der Deutschen Junggeflügelschau in Hannover Ende November in Verbindung mit der VHGW-Schau und der VZV-Schau wurden über 60 Nummern  gemeldet und auf der Nationalen Bundessiegerschau in Leipzig sogar fast 170 Nummern.

Im Vorstand des Sondervereins gibt es keine Veränderungen. Der 1.Vorsitzende E.D.Lammers, der Zuchtwart K.Hoffmeister und Beisitzer D.Trinks wurden in ihren Ämtern bestätigt.

Die 44.HSS der Zwerg-Rhodeländer findet in der Zeit vom 24.10.2019 bis 27.10.2019 in Großlangheim (Bayern) statt und wird gemeinsam mit der 19.HSS des Rhodeländerhuhnes durchgeführt. Die JHV’s beider SV’s finden ebenfalls gemeinsam in Großlangheim statt. Zusätzliche Sonderschauen 2019 sollen die 138.Deutsche Junggeflügelschau (Hannover) in Verbindung mit der 101.Nationalen Bundessiegerschau sowie die 123.Lipsia-Schau (Leipzig) zusammen mit der 46.VHGW- und der 91.VZV-Schau sein. Darüber hinaus sind die Planungen für die 45.HSS der Zwerg-Rhodeländer in Verbindung mit der 20.HSS des Rhodeländerhuhnes 2020 in  Delitzsch (Sachsen) angelaufen.

 

Petershagen, 07.01.2019

 

Dirk Lüdeking  (Schriftführer des SV der Zwerg-Rhodeländer-Züchter)

 

 

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Pressemitteilung zur JHV 2017 der Zwerg-Rhodeländer-Züchter

 

Die JHV der Zwerg-Rhodeländer-Züchter fand am 04.11.2017 gemeinsam mit der JHV der Züchter des Rhodeländerhuhnes anlässlich der 42.HSS der Zwerg-Rhodeländer und der 17. HSS des Rhodeländerhuhnes in Delitzsch statt.

Der 1.Vorsitzende des SV der Zwerg-Rhodeländer-Züchter E.D.Lammers begrüßte die anwesenden Mitglieder und Ehrenmitglieder. Er stellte die ordnungsgemäße Einladung fest. Die bereits in der Augustausgabe des „Rhodeländer Journals“ veröffentlichte Tagesordnung sowie das ebenfalls abgedruckte Protokoll zur JHV 2016 wurden ohne Ergänzungen von der Versammlung genehmigt.

Zum Gedenken an die seit der letztjährigen JHV verstorbenen Mitglieder H.Ducherow, K.Langfermann und H.Beusing erhoben sich alle Anwesenden von ihren Plätzen. Insgesamt konnte der Mitgliederstand aufgrund einiger Neuaufnahmen mit 164 Mitgliedern am 31.12.2016 stabil gehalten werden.

Der Geschäftsführer W.Remmert gab einen Überblick über das abgelaufene Geschäftsjahr. Der Geschäftsbericht für das Jahr 2016 mußte mit einem kleinen Verlust abgeschlossen werden. Der Kassenstand ist dennoch solide. Die Kosten für beide  „Rhodeländer Journale“ im Jahr 2016 lagen im Bereich des Vorjahres. Aufgrund einwandfreier Kassenführung wurden Kassierer und der gesamte Vorstand einstimmig entlastet.

Der 1.Vorsitzende E.D.Lammers wies in seinem Jahresrückblick auf die bereits im „Rhodeländer Journal“ veröffentlichten Halbjahres- und Schauberichte hin. Aufgrund der in 2017 deutlich entzerrten terminlichen Ansetzung der Bundes- und Hauptsonderschauen  konnten gegenüber dem Vorjahr die Meldezahlen der kleinen Roten auf der Deutschen Junggeflügelschau in Hannover um ca. 30% gesteigert werden und auf der HSS gar um ca. 50%. Um diesen positiven Trend beizubehalten, sollte auch in den nächsten Jahren den Schauterminen sowohl von den Fachverbänden als auch vom Sonderverein erhöhte Aufmerksamkeit gewidmet werden. Die im letzten Jahr heiß diskutierte Festlegung von 10 Handschwingen bei Rassegeflügel durch den BZA wurde infolge vermehrter Einsprüche zu Beginn des Jahres 2017 wie folgt relativiert: „Bei normal entwickelter Federstruktur gelten gemeinhin 10 Hand- und 10 Armschwingen. In rassespezifischen Ausnahmen werden geringe Abweichungen toleriert“.

Im Vorstand des Sondervereins gibt es keine Veränderungen. Der 2.Vorsitzende S.Gißmann, der Geschäftsführer W.Remmert und Beisitzer D.Trinks wurden in ihren Ämtern bestätigt.

Die 43.HSS der Zwerg-Rhodeländer findet in der Zeit vom 03.11.2018 bis 04.11.2018 in Cloppenburg (Niedersachsen) statt und wird gemeinsam mit der 18.HSS des Rhodeländerhuhnes durchgeführt. Die JHV’s beider SV’s finden ebenfalls gemeinsam in Cloppenburg statt. Als weitere Sonderschauen 2018 sollen die 137.Deutsche Junggeflügelschau (Hannover) in Verbindung mit der 45.VHGW- und der 90.VZV-Schau sowie die 122.Lipsia-Schau zusammen mit der 100.Nationalen Bundessiegerschau (Leipzig) ausgewiesen werden Darüber hinaus sind die Planungen für die 44.HSS der Zwerg-Rhodeländer in Verbindung mit der 19.HSS des Rhodeländerhuhnes 2019 in Großlangheim (Bayern) angelaufen.

 

Petershagen, 07.01.2018

 

Dirk Lüdeking  (Schriftführer des SV der Zwerg-Rhodeländer-Züchter)

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05.02.2017
Wichtige Mitteilung zum Beginn der Zucht:


Laut Auskunft von Dr. Michael Götz, Beauftragter für Tier- und Artenschutz im BDRG,
darf vorerst die Zehenzwischenhautlochung wieder als
Kükenkennzeichnungsmethode genutzt werden.
Es ist allerdings eine Kennzeichnung mit flexiblen farbigen Ringen
bis zum Beringungsalter mit geschlossenen Ringen von unseren Züchtern zu priorisieren.

 

 

 

Informationen vom Bundeszuchtausschuss

 

 

Anlässlich der Spartensitzung am 14. Januar 2017 in Winterstein wurde folgender Beschluss gefasst:  

 

Der Beschluss, dass Hühner und Zwerghühner mit mehr als 10 Handschwingen mit maximal 95 Punkten bewertet werden dürfen, ist aufgehoben. Der entsprechende Text unter „Beschlüsse und Richtlinien zur Bewertung“ in den Satzungen/Bestimmungen des BDRG wird gestrichen.  

 

Dafür wurde folgende Textanpassung im Rassegeflügelstandard für Europa im Kapitel „Gefiederbildung des Hausgeflügels“, auf den Seiten 3 und 4, beschlossen:

 

…Bei normal entwickelter Federstruktur gelten gemeinhin 10 Hand- und 10 Armschwingen. In rassespezifischen Ausnahmen werden geringe Abweichungen toleriert. Auftretende Veränderungen in der Schwingenstruktur, der Schwingenanordnung und der Schwingenausformung sind bei der Bewertung abzustufen.... 

 

Falls drei Wochen nach Veröffentlichung in der Geflügelzeitung kein begründeter Einspruch erfolgt, gelten die Beschlüsse verbindlich für den BDRG. Schriftliche Einsprüche sind zu richten an den Obmann der Sparte Geflügel  Ulrich Freiberger, Im Grund 27, 59174 Kamen

 

 

 

 

Informationen vom Bundeszuchtausschuss

 

Im Juli hat der Bundeszuchtausschuss bekammt gegeben das Hühner und Zwerg-Hühner mit mehr als 10 Handschwingen pro Seite maximal mit

sg 95 bewertet werden dürfen.

 

Der Bundeszuchtausschuss gibt nun bekannt das aus gegebenem Anlass weisen wir darauf hin, das aufgrund zweier schriftlicher Einsprüche sowie vieler Gespräche und Diskussionen mit Preisrichter und Züchterschaft folgender Beschluss den Bundeszuchtausschuss, Sparte Geflügel, gefasst wurde:

 

Die Regelung, das Hühner und Zwerg-Hühner mit mehr als 10 Handschwingen pro Seite maximal mit sg 95 bewertet werden dürfen, wird für die Ausstellungssaison 2016 ausgesetzt.Diese Entscheidung gilt für alle Ausstellungen im Zuständigkeitsbereich des BDRG.

 

Auf der Abschlussitzung des Bundeszuchtausschuss, Sparte Geflügel, des Jahres 2016 in Leipzig wird über das weitere Vorgehen entschieden.

 

Offenbach im September 2016

Christoph Günzel, Präs.

Weinrich Wenzel, Vors. BZV

Ulrich Freiberger, Obm. BZV Sparte Geflügel

 

Geflügelzeitung Nr. 19/2016

Seite 29